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Was ist die postnatale Depression?
Die postnatale Depression ist eine Erkrankung, die während oder nach der Geburt eines Kindes auftreten kann. Viele Frauen fühlen sich nach der Geburt ihres Kindes erschöpft und ausgelaugt, aber für einige Frauen geht diese Erschöpfung weit über das hinaus, was als normal angesehen wird. Die Symptome einer postnatalen Depression können sehr unterschiedlich sein und vom leichten Blues bis zur schweren Depression reichen. Die Symptome können auch plötzlich auftreten oder sich allmählich entwickeln.
Symptome einer postnatalen Depression
Eine postnatale Depression ist eine ernsthafte Störung, die während der ersten drei Monate nach der Geburt eines Kindes auftreten kann. Die Symptome ähneln denen einer regulären Depression, können aber durch die zusätzlichen Herausforderungen, die mit dem Mutterschaftsdasein verbunden sind, verstärkt werden.
Wenn Sie unter postnataler Depression leiden, fühlen Sie sich möglicherweise extrem traurig oder deprimiert. Ein anhaltendes Stimmungstief und eine gleichgültige Stimmungslage sind häufige Symptome. Zudem können hier auch Angstzustände, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen sowie Selbstzweifel auftreten.
Ursachen von Hormonungleichgewicht
Postpartale Depressionen sind eine häufige Erkrankung, die ungefähr 15% der Frauen nach der Geburt eines Kindes betrifft. Die Ursachen dieser Erkrankung sind noch nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass ein Ungleichgewicht der Hormone eine Rolle spielt. Dieses Ungleichgewicht kann durch den plötzlichen Abfall der Hormone nach der Schwangerschaft verursacht werden. Häufig ist ein Progesteronmangel verantwortlich für eine postnatale Depression, vor allem nach Geburt des ersten Kindes.
Feststellung eines hormonellen Ungleichgewichts
Die Behandlung eines Hormonungleichgewichts richtet sich immer nach den Ursachen des Ungleichgewichts. Es kann sinnvoll sein, mit Hilfe einer Laboruntersuchung herauszufinden, ob tatsächlich ein Mangel eines Hormons z.B. Progesteron vorliegt und wie hoch die tatsächlichen Einzelwerte sind. Bei einem Progesteron-Mangel kann es zudem hilfreich sein das Verhältnis zwischen den Hormonen Östradiol und Progesteron zu bestimmen.
Wenn das Ungleichgewicht auf einem hormonellen Ungleichgewicht beruht, könnte eine Hormontherapie helfen, den Hormonspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch eine Änderung der Lebensweise, wie zum Beispiel eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung, kann helfen.



