Inhalt:
Worum geht es bei dem Prämenstruellen Syndrom?
Das Prämenstruelles Syndrom, auch bekannt als PMS, ist ein Zustand, der sich vor der Menstruation einstellt und mit unangenehmen Symptomen wie Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und Wassereinlagerungen verbunden ist.
PMS ist keine Krankheit, sondern eine normale physiologische Reaktion des Körpers auf die hormonellen Veränderungen in den Tagen vor der Menstruation. Ein Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östradiol führt z.B. bei einer Progesterondominanz zu Brustspannen, Müdigkeit, einem aufgeblähter Bauch, Völlegefühl sowie Unwohlsein. Reizbarkeit, Überempfindlichkeit, Teilnahmslosigkeit, Kreislaufstörungen, Unterleibsschmerzen, Libidoverlust und Zyklusstörungen sind zudem oftmals Symptome.
Was tun bei PMS?
Um die Symptome zu lindern, gibt es einige Dinge, die man tun kann:
- Ausreichend trinken: Viele Frauen leiden während des PMS unter Wassereinlagerungen. Um diese zu vermeiden oder zumindest zu minimieren, sollte man ausreichend trinken. Am besten ist Wasser oder ungesüßter Tee.
- Richtig ernähren: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, um das Risiko für PMS zu reduzieren. Man sollte viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte sowie fettarmes Fleisch und Fisch essen.
- Bewegung: Sport kann helfen, die Symptome des PMS zu lindern.
- Stress reduzieren: Stress kann die Symptome des PMS verschlimmern. Es ist daher wichtig, sich ausreichend Zeit für Entspannung und Erholung zu nehmen.
- Hormonstatus testen lassen: PMS hängt fast immer mit den Hormonen zusammen. Jeder Hormonhaushalt ist unterschiedlich. Allen voran die Verhältnisse zwischen den Hormonen Progesteron und Östradiol sowie Östriol zu Östradiol können ausschlaggebend für die individuellen Symptome sein.
Wichtige Hinweise
Die gute Nachricht ist, dass es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wenn Sie unter PMS leiden und Sie genügend Wasser trinken, sich richtig ernähren sowie in Bewegung sind, sollten Sie über einen Hormonstatus Test nachdenken.
Die Verhältnisse Ihre Hormone können Ihnen und Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin wichtige Hinweise geben, welche Behandlung am besten für Sie geeignet ist. In manchen Fällen kann eine Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten helfen. Es gibt aber auch verschiedene Medikamente und pflanzliche Präparate, die Ihre Symptome lindern können. Ihr Therapeut kann Ihnen dabei helfen.



